Sperr-Injekt 10kg
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Produktinformationen "Sperr-Injekt 10kg"
Bornit® Sperr-Injekt zur Sanierung von Mauerwerk und Betonwänden
Sperr-Injekt ist ein Injektionsmittel zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Vorteile
- Für nachträgliche Horizontalsperren geeignet
- Gleichmäßige Verteilung im Mauerwerk
- Einfache Verarbeitung
- Für Sanierungsmaßnahmen entwickelt
- Kombinierbar mit Kapillarstäbchen
Detaillierte Beschreibung
Sperr-Injekt wird zur nachträglichen Abdichtung von Mauerwerk eingesetzt, wenn eine horizontale Sperre fehlt oder beschädigt ist. Das Injektionsmittel wird über Bohrlöcher in das Mauerwerk eingebracht und bildet dort eine wasserabweisende Sperrschicht.
Die Anwendung erfolgt systematisch mit passendem Zubehör wie Kapillarstäbchen oder Kartuschen.
Anwendungsbereiche / Use Cases
- Nachträgliche Horizontalsperren
- Sanierung feuchter Kellerwände
- Mauerwerksabdichtung
- Altbausanierung
Reichenbacher Straße 117
08056 Zwickau
Deutschland
Warum dieses Produkt?
Sperr-Injekt ermöglicht eine effektive Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit ohne aufwendige bauliche Eingriffe. Ideal für Sanierungsprojekte im Bestand.
Für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Produkt bitten wir Sie, vor dem Kauf bzw. vor der Anwendung die online bereitgestellten physikalischen, sicherheitstechnischen, toxikologischen und ökologischen Informationen sorgfältig zu lesen. Bitte beachten Sie außerdem das aktuelle Sicherheitsdatenblatt sowie die Hinweise auf dem Etikett und halten Sie alle geltenden Vorschriften, Verordnungen und Gesetze ein.
Bei Fragen oder Unsicherheiten steht Ihnen die BORNIT®-Anwendungstechnik sowie die BORNIT®-Service-Hotline unter +49 375 2795 123 gerne unterstützend zur Seite.
Persönliche Schutzausrüstung:
Lagerung
Im originalverschlossenen Gebinde ist das Produkt bei trockener, kühler und frostfreier Lagerung bis zu 12 Monate haltbar.
Entsorgung
Bitte führen Sie nur restentleerte und gereinigte Gebinde dem Recycling zu.
Materialreste sind gemäß AVV-ASN 060205* (andere Basen) fachgerecht zu entsorgen.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Basis | spezielle Silane |
| Dichte bei +20 °C | ca. 1,05 g/cm³ |
| pH-Wert | 11,0 |
| Konsistenz | flüssig |
| Lagerung | trocken, kühl aber frostfrei |
| Lagerdauer | im originalverschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig |
| Gefahrenklasse nach ADR | keine |
| Siedebeginn und Siedebereich | +100 °C |
Zur Herstellung einer Horizontalabdichtung werden oberhalb des Erdreichs bzw. bei freigelegten Bauteilen oberhalb der Kellersohle Bohrlöcher im Abstand von ca. 7–12 cm angeordnet.
Die Bohrlöcher sollten einen Durchmesser von 12–16 mm haben und in einem Winkel von ca. 40° nach unten bis etwa 5 cm vor das Mauerwerksende geführt werden. Bei Verwendung von Kapillarstäbchen ist ein Bohrlochdurchmesser von 14 mm ausreichend und sorgt für ein optimales Ergebnis.
Die Lagerfugen sind zu kreuzen. Die Injektion kann von der Innen- oder Außenseite erfolgen. Bei Wandstärken ab 50 cm wird empfohlen, beidseitig bis zur Wandmitte zu arbeiten.
Nach dem Bohren sind die Bohrlöcher gründlich zu reinigen, mit Wasser auszuspülen und anschließend mit der Injektion zu beginnen.
| Wandstärke | Abstand | Bohrlöcher | Bohrloch-Ø ohne Kapillarstäbchen | Bohrloch-Ø mit Kapillarstäbchen | Ø-Verbrauch je m | Verbrauch Kapillarstäbchen L = 45 cm / m |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 11,5 cm | 12,5 cm | 9 Stück | 12 – 16 mm | 14 mm | 1,725 kg = 4 Kartuschen | ca. 2,5 Stück |
| 17,5 cm | 12,5 cm | 9 Stück | 12 – 16 mm | 14 mm | 2,625 kg = 5 Kartuschen | ca. 3,5 Stück |
| 24,0 cm | 11,0 cm | 10 Stück | 12 – 16 mm | 14 mm | 3,600 kg = 7 Kartuschen | ca. 5,5 Stück |
| 30,0 cm | 11,0 cm | 10 Stück | 12 – 16 mm | 14 mm | 4,500 kg = 8 Kartuschen | ca. 6,5 Stück |
| 40,0 cm | 9,0 cm | 12 Stück | 12 – 16 mm | 14 mm | 6,000 kg = 11 Kartuschen | ca. 10 Stück |
| 50,0 cm | 8,0 cm | 15 Stück | 12 – 16 mm | 14 mm | 7,500 kg = 14 Kartuschen | ca. 16 Stück |
Werden nach dem Bohren Zerklüftungen, offene Fugen oder Hohlräume im Mauerwerk festgestellt, sind diese mit einer geeigneten Bohrlochsuspension zu verfüllen. Der dünnflüssige Mörtel wird dabei gezielt in die Fehlstellen eingedrückt.
Bei Verwendung von Kapillarstäbchen kann dieser Arbeitsschritt in vielen Fällen entfallen, da die getränkten Kapillarstäbchen nach der Sättigung des Baustoffs dauerhaft im Bohrloch verbleiben.
Wird Sperr-Injekt injiziert oder gestrichen?
Es wird injiziert.
Ist eine Bohrung notwendig?
Ja, für die Injektion werden Bohrlöcher benötigt.
Kann es mit Zubehör kombiniert werden?
Ja, z. B. mit Kapillarstäbchen.