Fundamentflex 2K
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Produktinformationen "Fundamentflex 2K"
BORNIT®-Fundamentflex 2K
Fundamentflex 2K ist eine zweikomponentige Bitumendickbeschichtung zur Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und zeitweise aufstauendes Wasser.
Vorteile
- Zweikomponentiges System
- Schnelle Reaktion und Durchtrocknung
- Gute Rissüberbrückung
- Hohe Haftung auf mineralischen Untergründen
- Für anspruchsvollere Abdichtungen geeignet
Detaillierte Beschreibung
Fundamentflex 2K besteht aus einer Bitumenkomponente und einem Pulverbestandteil, die vor der Verarbeitung gemischt werden. Nach dem Auftrag bildet sich eine elastische, rissüberbrückende Abdichtungsschicht.
Durch die 2K-Technologie eignet sich das Produkt auch für stärker beanspruchte Abdichtungsbereiche.
Anwendungsbereiche / Use Cases
- Kelleraußenabdichtungen
- Fundamentabdichtungen
- Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit
- Bereiche mit erhöhter Beanspruchung
Reichenbacher Straße 117
08056 Zwickau
Deutschland
Warum dieses Produkt?
Fundamentflex 2K bietet höhere Sicherheit als einkomponentige Systeme. Ideal, wenn schnelle Durchtrocknung und verbesserte Rissüberbrückung gefordert sind.
- bei den Wassereinwirkungsklassen Bodenfeuchte / nicht drückendes Wasser (DIN 18533 W1-E) sowie Spritz-u. Kapillarwasser (DIN 18533 W4-E) ca. 4,5 – 5,0 l pro m² Nassschichtdicke 4,5 - 5,0 mm Trockenschichtdicke 3,2 - 3,6 mm
- bei den Wassereinwirkungsklassen mäßig drückendes Wasser (DIN 18533 W2.1-E) und nichtdrückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken (DIN 18533 W3-E) ca. 6,0 – 6,5 l pro m² Nassschichtdicke 6,0 - 6,5 mm Trockenschichtdicke 4,3 - 4,6 mm
- Dämmplattenverklebung: ca. 2 l / m²
- 30 l Hobbock: 18 Gebinde pro Palette
- Mischungsverhältnis: 3 Gewichtsteile Flüssigkomponente: 1 Gewichtsteil Pulver
Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Berührung mit der Haut vermeiden.
Empfohlene, persönliche Schutzausrüstung:BORNIT®-Fundamentflex 2K ist vor Frost zu schützen! Wärmeeinwirkungen von über +30°und direkte Sonneneinstrahlung sind zu vermeiden. Lagerfähigkeit im original verschlossenen Gebinde 12 Monate.
Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Materialreste können nach AVV-ASN: 080410 (Klebstoff- und Dichtmasseabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 080409 fallen); Pulverkomponente nach AVV-ASN.: 170101 (Beton) entsorgt werden.
| Art | bituminöse Zweikomponenten-Bitumen-Dickschichtmasse |
| Basis | polystyrolgefüllte und kunststoffvergütete Bitumenemulsion, Reaktionspulver |
| Lösungsmittel | keine |
| Farbe | schwarz |
| Verarbeitungszeit | bei +20°C ca. 1,5 Stunden |
| Dichte verarbeitungsfertig | ca. 0,72g/m² |
| Konsistenz | pastös, spachtelfähig |
| Auftrag | Glättkelle, Spritzgerät |
| Wasserundurchlässigkeit | wasserdicht gemäß Schlitzdruckprüfung nach DIN 52 123 |
| Durchhärtungszeit | 2 bis mehrere Tage in Abhängigkeit von Luftfeuchte, Temperatur, Schichtdicke und Untergrund |
| Verarbeitungstemperatur (Umgebung-und Untergrund) | nicht unter +5°C und nicht über +30°C |
| Lagerung | unbedingt frostfrei! |
| Lagerfähigkeit | In original verschlossen Gebinden 12 Monate |
| mögl. Schichtdicken | bis zu 8 mm |
| Reinigung | im frischen Zustand mit Wasser, im ausgehärteten Zustand mit BORNIT®-Bitumenreiniger, BORNIT®-MultiClean |
| Gesundheitsschädliche Stoffe im Sinne der Arbeitsstoffverordnung | keine |
| Gefahrklasse nach VbF | keine |
| GISBAU-Produktcode | BBP 10 |
Allgemeine Hinweise
Bei der Verarbeitung von BORNIT®-Fundamentflex 2K ist grundsätzlich die aktuelle DIN 18533 zu beachten. Die Ausführung von PMBC richtet sich nach der jeweiligen Wassereinwirkungsklasse am Bauobjekt. Diese ist vor Beginn der Arbeiten eindeutig vom Planer festzulegen.
Anmischen
BORNIT®-Fundamentflex 2K ist nach homogenem Vermischen beider Komponenten verarbeitungsfertig. Eine alleinige Verarbeitung der Bitumenkomponente ohne Reaktionspulver ist nicht möglich.
Zunächst die Emulsion mit einem langsam laufenden mechanischen Rührgerät kurz aufrühren, bis sie sich verflüssigt. Anschließend das Pulver portionsweise zugeben und beide Komponenten intensiv ca. 2–3 Minuten mischen, bis eine homogene, knotenfreie Masse entsteht. Die Komponenten sind mengenmäßig exakt aufeinander abgestimmt.
Die Verarbeitungszeit beträgt bei +20 °C ca. 1,5 Stunden. Bei höheren Temperaturen verkürzt sich die Reaktionszeit entsprechend.
Verarbeitung
Der Auftrag erfolgt mit Kammspachtel, Glättkelle oder geeignetem Spritzgerät auf den vorbereiteten Untergrund. Die Verarbeitung darf nicht bei Frost oder drohendem Regen erfolgen. Empfohlen werden Objekt- und Umgebungstemperaturen zwischen +5 °C und +30 °C.
Das Aufbringen der Dickbeschichtung erfolgt gemäß DIN 18533 in zwei Arbeitsgängen:
- Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser (DIN 18533 W1-E) sowie Spritz- und Kapillarwasser (DIN 18533 W4-E) ist ein Auftrag „frisch in frisch“ möglich.
- Bei mäßig drückendem Wasser (DIN 18533 W2.1-E) und nichtdrückendem Wasser auf erdüberschütteten Decken (DIN 18533 W3-E) muss die erste Lage soweit getrocknet sein, dass sie beim Auftrag der zweiten Schicht nicht beschädigt wird. In die erste Abdichtungsschicht ist vollflächig ein alkalibeständiges BORNIT®-Glasgittergewebe 165 einzubetten.
Auf eine fachgerechte Ausführung im Bereich von Fugen, An- und Abschlüssen sowie Durchdringungen ist besonders zu achten.
Schutz und Nachbehandlung
Die frische Beschichtung ist vor Regen und intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen. Die durchgetrocknete Abdichtung ist vor mechanischer Beschädigung und UV-Strahlung zu sichern.
Schutz- und Dränschichten dürfen erst nach vollständiger Durchtrocknung (witterungsabhängig 1 Tag bis mehrere Tage) angebracht werden. Zur Verklebung von Dämmplatten kann BORNIT®-Fundamentflex 2K verwendet werden. Geeignete Schutzschichten sind z. B. Kunststoffnoppenbahnen mit Gleitfolie und Filtervlies sowie thermisch oder bituminös gebundene Sickerplatten.
Das Verfüllen der Baugrube sollte zeitnah erfolgen. Dabei ist DIN 18533-1, Punkt 14, zu beachten.
Untergrundvorbereitung
1. Schritt:
Der Untergrund muss frei von Graten, scharfkantigen Unebenheiten und Erdreich sein.
2. Schritt:
Nicht oder unzureichend verschlossene Vertiefungen wie Mauerwerksfugen,
Mörteltaschen oder Ausbrüche größer 5 mm sind mit geeignetem Mörtel zu schließen.
Bei voll und bündig verfugtem Mauerwerk ist keine zusätzliche Putzschicht erforderlich.
Fehlstellen unter 5 mm sowie Poren können durch eine Kratzspachtelung
mit der Bitumendickbeschichtung ausgeglichen werden.
Insbesondere bei Betonflächen empfiehlt sich zur Vermeidung von Blasenbildung
ebenfalls eine Kratzspachtelung.
3. Schritt:
Der Untergrund muss fest, sauber, staubfrei und frei von trennenden Substanzen sein.
Er sollte trocken und saugfähig sein.
Die Oberflächentemperatur muss mindestens 3 K über der Taupunkttemperatur
der umgebenden Luft liegen.
4. Schritt:
Ein Voranstrich mit BORNIT®-Fundamentgrund oder
BORNIT®-Unibit (1:2 mit Wasser verdünnt) ist aufzubringen.
Zur Verfestigung sandender Untergründe wird eine Grundierung mit
BORNIT®-Verkieseler (1:1 mit sauberem Leitungswasser verdünnt)
empfohlen.
Bei geplanter Kratzspachtelung ist der Voranstrich zuvor auszuführen –
eine Kratzspachtelung ersetzt den Voranstrich nicht.
Nach vollständiger Trocknung ist der Untergrund für die
Kratzspachtelung bzw. Dickbeschichtung vorbereitet.
Wichtiger Hinweis
Bitumendickbeschichtungen können während der Bauphase durch rückseitig einwirkendes Wasser geschädigt werden. Es ist sicherzustellen, dass die Beschichtung nicht durch von der Haftseite einwirkendes Wasser beeinträchtigt wird. Gegebenenfalls sind wasserundurchlässige Zwischenabdichtungen aus mineralischen Dichtungsschlämmen (z. B. BORNIT®-Dichtungsschlämme) vorzusehen, die sich unter Wasserdruck nicht vom Untergrund ablösen.
Muss Fundamentflex 2K angemischt werden?
Ja, beide Komponenten werden vor der Verarbeitung gemischt.
Ist das Produkt elastisch?
Ja, es ist rissüberbrückend und flexibel.
Für welche Untergründe ist es geeignet?
Für Beton und Mauerwerk.
Welche Farbe hat Fundamentflex?
Farbton: Schwarz